Schädelakupunktur

Die Schädelakupunktur wurde vom japanischen Arzt Toshikatsu Yamamoto entwickelt. Sie wird auch YNSA = Yamamoto New Scalp Acupuncture oder Yamamoto Neue Schädelakupunktur genannt. Yamamoto ist Chirurg, Anästhesist und Gynäkologe. Nach seiner Ausbildung in den USA und Deutschland leitet er nun ein neurologisches REHA- Zentrum in Südjapan.

Wie funktioniert Schädelakupunktur nach Yamamoto?

Die Schädelakupunktur hat mit der Körperakupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin nichts zu tun. Es ist ein eigenständiges Verfahren. Einzelne Zonen am Kopf – Somatotope – stellen Verbindungen zu Organen, Körperregionen und Körperfunktionen dar. Diese Zonen werden gezielt genadelt. Vor allem Störungen des zentralen Nervensystems und Störungen im Bewegungsapparat können so therapiert werden. Bemerkenswert ist in vielen Fällen die schnelle Linderung akuter Schmerzen. Möglicherweise werden sogar Schmerzen aus dem Schmerzgedächtnis gelöscht.