EMDR

Coaching mit EMDR? Wurde Eye Movement Desensitization and Reprocessing nicht eigentlich für die Trauma-Therapie entwickelt? Stimmt. Und nach vielen Weiterentwicklungen wird EMDR nun auch sehr effektiv im Bereich Coaching eingesetzt.

Wie funktioniert EMDR beim Coaching?

Unverarbeitete negative Erlebnisse können zu vielen Ängsten und Störungen führen. Mit EMDR kann die Stressbelastung während des Coachings so reduziert werden, dass deren Nachbearbeitung erleichtert und beschleunigt wird. Dazu werden bilaterale Stimulationen eingesetzt, wie z.B. ein Führen der Augenbewegung von rechts nach links und zurück. Unterstützend wird oft der Zugang zu eigenen Stärken erleichtert, wodurch das Coaching noch effektiver werden kann. Interessiert?

Coaching mit EMDR – bei welchen Themen kann das für Sie sinnvoll sein?

EMDR lässt sich sehr erfolgreich im Coaching einsetzen, vor allem im Zusammenhang mit Ängsten, Stress, Konflikten, Kränkungen, Enttäuschungen, einschränkenden Glaubenssätzen. Denn EMDR wirkt effektiv, schnell und zuverlässig. Hier finden Sie einige Beispiele für typische Coaching-Themen.

Ängste:

  • Lampenfieber vor Präsentationen
  • Lampenfieber vor öffentlichen Reden
  • Lampenfieber vor Wettkämpfen
  • Lampenfieber vor Prüfungen
  • Angst vor Bewerbungsgesprächen oder Assessment Center
  • Angst vor Kundengesprächen
  • Angst vor der sogenannten Kaltakquisition (Neukundengewinnung)
  • Angst vor Gesprächen mit dem Chef, z.B. Zielvereinbarungsgespräch, Beurteilungsgespräch, Gehaltforderungen
  • Angst des Chefs vor schwierigen Mitarbeitergesprächen, z.B. Entlassungsgespräch

Stressbelastungen:

  • Stress im Beruf allgemein
  • Stress in Verkaufssituationen
  • Stress mit den Kollegen
  • Stress in der Familie
  • Stress mit den Kindern
  • Stress in der Ehe
  • Stress durch innere Konflikte

Blockaden:

  • Mangelnde Leistungsfähigkeit
  • Entscheidungsschwäche
  • Konzentrationsprobleme
  • Lernschwierigkeiten
  • Motivationsmangel
  • Eingeschränkte Kreativität
  • Geringes Selbstvertrauen
  • Hemmungen im Umgang mit anderen Menschen
  • Selbstblockade im Beruf, bei der Partnerwahl, bei der Selbstverwirklichung
  • Unerwünschte Verhaltensweisen (zu viel Essen, Fernsehen..)
  • Orientierungslosigkeit nach Trennung, Scheidung

Und mal andersherum gedacht: Wie können Sie Stärken mit EMDR erkennen und nutzen? Machen Sie sich Ihr Leben leichter!

Viele Menschen konzentrieren sich bei der allseits geforderten Selbstoptimierung auf den Abbau ihrer Schwächen. Wäre es nicht schön, sich zur Abwechslung einmal auf die positiven Seiten Ihrer Persönlichkeit zu konzentrieren?

Durch Coaching mit EMDR wird Ihnen bewusst, welche Stärken Sie bereits besitzen. Möglicherweise werden Sie überrascht sein, welche Ressourcen Ihnen schon zur Verfügung stehen.

Stärken, die Sie mit EMDR kennengelernt haben, können Sie gezielt in viele Situationen Ihres Alltags übertragen. Und so viel besser von dem profitieren, was Sie ohnehin schon können. Ihr Leben könnte viel leichter sein. Probieren Sie es aus!